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1945-1965: Die Phase der Integration
Das politische Klima nach dem Zweiten Weltkrieg prägte auch die Freizeitwelt mit ihren Organisationen. Das Lagerdenken ebbte nach kurzer Zeit ab und die ehemaligen Gegenbewegungen der Arbeiterkultur wurden als gleichwertige Organisationen anerkannt und in die politische und kulturelle Landschaft integriert.Die erste Zeit des Wiederaufbaus war auch bei den Naturfreunden die Zeit der Reorganisation.. Während bis 1934 Wien die Zentrale für alle Naturfreunde-Ortsgruppen in der Welt war, änderte sich diese Struktur nach dem Zweiten Weltkrieg. In den einzelnen Staaten gründeten sich Landesverbände, aus der Zentrale im Schweizer Exil wurde ein Dachverband, die “Naturfreunde-Internationale” (NFI) gebildet.
Die Funktionäre dieser Zeit bewiesen Weitblick, indem die neue Organisationsstrukturen der Naturfreunde schufen: die Landesleitungen zwischen des Bundesleitung und den Ortsgruppen sowie die einzelnen Fachgruppenreferate. Das war auch die Voraussetzung für einen ungeahnten Aufschwung der Fachgruppen bei den Naturfreunden.
Umweltschutz aus Tradition
Der seit der Gründung bei den Naturfreunden fest verankerte Naturschtuzgedanke wandelte sich mit der Entwicklung der Industrialisierung zu einem sozialen Umweltschutz. Mitten im Zeitalter der rauchenden Schlote als Symbol des Fortschritts, verlangten sie Naturfreunde schon 1951 die Errichtung eines sozialen Wald- und Wiesengürtels vor den Industriestädten als Erholungsmöglichkeit für die Menschen. 1971 verabschieden die Naturfreunde ein Aktionsprogramm. Drei von vier Schwerpunkten waren Umweltthemen: Schutz der Natur, Verbannung des Motors aus dem winterlichen Erholungsraum, freier Zugang zum Erholungsraum Wald und Seeufer.Die Stellungnahmen und Aktionen auf dem Gebiete des Umweltschutzes sind seither zahlreich:
Aktion “Freiwillig autofreier Tag oder Tempo Hundert”, Herausgabe einer Nationalparkkarte u.v.m. Zeugnis der vorwärtsweisenden Umweltschutzpolitik sind das neue Grundsatzprogramm für Natur und Umweltschutz und die Einrichtung eines wissenschaftlichen Beirats für Umweltfragen.
Berichte aus dem Einleger
Kulturfahrt ins Burgenland
sowie
Kulturfahrt ins Burgenland
“Berg frei Einleger”
erscheint viermal im Jahr in der Bundeszeitschrift "Naturfreundin" mitInformationen, Hintergrundberichte, Nachlese
sowie
