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Die Verbotszeit und der Widerstand
1934 zählten die Naturfreunde weltweit über 200.000 Mitglieder. Auf Grund ihrer Nähe zur Sozialdemokratie und zur Arbeiterbewegung wurden die Naturfreunde nach den Februarunruhen 1934 verboten.Beherzte Naturfreunde versuchten das Vereinsvermögen und wichtige Dokumente in die Schweiz zu retten, aber vieles musste wieder zurückgeben werden, weil die Funktionäre in den unterdrückten Staaten persönlich unter Druck gesetzt wurden.
Die Zentrale der Naturfreunde wurde in die Schweiz verlegt und Treuhänder bestimmt. In Österreich wurde das Vereinsvermögen beschlagnahmt, die Hütten einem staatlichen Treuhänder übergeben.
In der Zeit des Faschismus wurden die Hütten dann dem Reichsverbund Deutscher Jugendherbergen übertragen, ab 1941 wurden sie dem Alpenverein und der Hitlerjugend zum Kauf angeboten.

Die Machthaber gründeten einen Auffangverein für Naturfreundemitglieder - die “Bergfreunde” -, der aber von Mitgliedern und Funktionären boykottiert und deshalb schon 1938 wieder aufgelöst wurde.
Eine nicht geringe Anzahl von Naturfreundegruppen trafen sich weiterhin illegal und manche Gruppen benutzten die Treffen im Wienerwald und auf Hütten als Deckmantel für ihre Widerstandstätigkeit.
Viele Naturfreundefunktionäre waren ja schon in den dreißiger Jahren in die Aktivitäten des Schutzbundes eingebunden. Unter Einsatz ihres Lebens setzen sie nach 1934 und besonders nach 1938 ihre Widerstandsarbeit fort.
Berichte aus dem Einleger
Kulturfahrt ins Burgenland
sowie
Kulturfahrt ins Burgenland
“Berg frei Einleger”
erscheint viermal im Jahr in der Bundeszeitschrift "Naturfreundin" mitInformationen, Hintergrundberichte, Nachlese
sowie
